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Tigermücken-Test in Affalterbach negativ
Die Asiatische Tigermücke, die durch Stiche tropische Krankheitserreger übertragen kann, breitet sich im Kreis Ludwigsburg aus. Das Gesundheitsamt hat kürzlich untersucht, ob das Insekt auch in Affalterbach vorkommt. Dafür wurden an drei Stellen Fallen aufgestellt, die nach zwei Wochen leer waren. Das ist eine gute Nachricht, aber keine Garantie, dass es hier noch keine Tigermücken gibt.
Daher ist es trotzdem wichtig, mögliche Brutstätten zu beseitigen. Die Tigermücke legt ihre Eier am liebsten an den Innenrand von kleinen Behältnissen mit stehendem Wasser, nicht jedoch in belebten Teichen oder bewegtem Wasser. Bereits bei einer Wasserhöhe von zwei Zentimetern können sich die Larven innerhalb einer Woche vollständig entwickeln.
In Ihrem Garten und rund ums Haus können Sie Folgendes tun:
- Müll, Altreifen und ungenutzte Gefäße entsorgen
- Gläser, Tassen und Aschenbecher nicht über längere Zeit stehen lassen
- Eimer, Gießkannen, Gartengeräte und Kinderspielzeug trocken bzw. umgedreht lagern
- Tiertränken, Untersetzer und Übertöpfe wöchentlich ausleeren, auswaschen und ggf. neu befüllen
- Regentonnen, hohle Zaunpfähle und Zisternen abdichten
- Dachrinnen und Ablaufrinnen freihalten
- Sonnenschirmständer abdichten oder statt Wasser mit Sand füllen
- Schwer zugängliche Bereiche wie Gullys und Blumenkästen mit Wasserreservoir von April bis Oktober alle zwei Wochen mit Bti-Tabletten gegen Mückenlarven behandeln
- Vor dem Winter Gefäße vor dem Verstauen mit heißem Wasser reinigen und ausbürsten, um die winterfesten Eier zu beseitigen
Tigermücken sind kleiner als heimische Stechmücken und auffällig schwarz-weiß gestreift. Bitte melden Sie Verdachtsfälle mit einem Foto per E-Mail an das Landratsamt Ludwigsburg und bewahren Sie die Stechmücke bestenfalls für Rückfragen auf. Alternativ können Sie sie direkt per Post schicken.
Quelle: Landesgesundheitsamt
